Samhathi

aus dem Sanskrit: „Ein Ort, wo Menschen guten Willens zusammen kommen“

  1. sam__0000_AKT_Studyfond

    Study Fond

    Studieren ist in Indien nicht nur nicht kostenlos, sondern verhältnismäßig sehr teuer.
    Es gibt Stipendien (die unsere erfolgreichen Mädchen meist in Anspruch nehmen können) in Form von Krediten, die später zurückgezahlt werden müssen. Sie decken aber maximal die Studiengebühren und das Lernmaterial ab, jedoch weder Unterbringung noch Lebenshaltung. Unsere Mädchen kommen ausschließlich aus Dörfern, müssen also meist weit weg von zuhause studieren.

    Der Study Fond wird hauptsächlich durch zweckgebundenen Spenden aus Österreich finanziert.

  2. sam__0007_AKT_MIC_Schülerinnensam__0008_AKT_MIC_Schülerheim3

    My Indian Child (MIC)

    My Indian Child ist ein Paten-Projekt. 30,- € pro Monat bieten einem Mädchen aus einer armen Familie gute Schulausbildung und darauf aufbauend adäquate Berufsausbildung bzw. ein weiterführendes Studium.
    Das ist für Mädchen aus unterprivilegierten Schichten – besonders in ländlichen Gegenden – von enormer Bedeutung. Sie haben die Möglichkeit der freien Berufswahl, es macht sie von ihrer und vor allem der zukünftigen Familie ihres Ehemanns unabhängig UND für eine junge Frau, die einen entsprechenden Beruf ausübt, muss keine – bzw. nur eine wesentlich geringere – Mitgift bezahlt werden.
    My Indian Child wurde von Samhathi Österreich initiiert und mit Unterstützung der ADA (Austrian Development Agency) 2006 realisiert.

    In unserem Schülerheim “Jnanpeet“ leben und lernen ca. 80 Mädchen zwischen 8 und 18 Jahren. Bisher haben bereits an die 30 Mädchen die Schule erfolgreich abgeschlossen und ihr weiterführendes Studium begonnen

  3. sam__0006_AKT_MIF_Familie3sam__0003_AKT_MIFKuhsam__0004_AKT_MIF_Studenten

    My Indian Family (MIF)

    15,- € pro Monat ermöglichen einer armen Familie ein neues Standbein für ihren Lebensunterhalt.
    Das monatliche Sponsorengeld wird je nach Bedürfnissen der Familie verwendet.
    Wenn die Möglichkeit besteht, wird damit ein Einkommens-generierendes Projekt finanziert. Je nach den vorhandenen Bedingungen kann das z.B. ein kleiner Kiosk sein in dem die nötigsten Waren des täglichen Bedarfs verkauft werden; Kühe, Ziegen, Gänse, die auf den nahegelegenen Grünflächen grasen können oder auch ein Nähkurs und eine Nähmaschine.
    Diese Projekte werden fast ausschließlich von den Frauen realisiert.

     

    In vielen Familien wird das Geld in die Schul- und Berufsausbildung der Kinder investiert, die dann später ihre Eltern unterstützen können.
    Da weder Schule noch Studium in Indien kostenlos sind, könnten sich arme Familien das allein kaum leisten.

     

    In einigen Fällen dient der monatlich gespendete Betrag dem nackten Überleben.
    Bei älteren, kranken Menschen, die von ihren Kindern nicht unterstützt werden (können) oder auch für Familien mit kranken Kindern, die oft gar nicht fähig sind, einen Beruf auszuüben.

  4. sam__0002_AKT_PC_AlterMannBett

    Palliative Care

    Mit dem Palliative Care Projekt werden im Zielgebiet von Samhathi ca. 2400 schwerst kranke Patienten gepflegt die sonst keine ärztliche Betreuung erhalten.
    Getragen wird das Projekt von Hunderten entsprechend geschulten Volunteers aus den Frauengruppen, die – obwohl selbst meist arm – unentgeltlich diesen Nachbarschaftsdienst leisten. Unterstützt werden sie von 3 Krankenschwester, die bei Bedarf Patienten besuchen und in Notfällen einen Arzt zuziehen.
    Innerhalb des Palliative Care Projekts beteiligt sich Samhathi an “Morbidity-Management Programmen” und an der Distribution präventiver Medikamente im Rahmen der “Mass-Drug-Administration Strategie” als Teil der internationalen Bemühungen, die Lymphatische Filariose (sog. Elephantiasis) bis zum Jahr 2020 zu eliminieren.
    Palliative Care ist ein hauptsächlich Indisches Projekt und wird aus Klein- und Kleinstspenden (Spendenboxen in Geschäften und Haushalten) finanziert.

    Unterstützt wird das Palliative Care Projekt von Samhathi Österreich durch die Care Rationen und von Samhathi Deutschland durch My Indian Patient. Die mobilen Ambulanzen wurden von den Johannitern Deutschland gestiftet.

  5. sam__0010_AKT_Carerationen

    Care Rationen (CR)

    Nur 5,- pro Monat können verhindern, dass ein besonders armer Mensch außer an seiner schweren Krankheit auch noch Hunger leiden muss.

    Die Care Rationen beinhalten den Monatsbedarf an Reis, sowie etwas Gemüse, Obst und Tee und werden im Zuge der Palliative Care Betreuung an sehr bedürftige Kranke verteilt.

    Eine große Anzahl unserer Patienten verfügt nicht einmal über die Mittel, sich regelmäßig ernähren zu können. Mangelernährung allein wirkt sich schon negativ auf den Krankheitsverlauf ab – darüber hinaus können diese Armen oft dringend notwendige Medikamente nicht einnehmen, weil das auf leeren Magen weitere gesundheitliche Schäden verursachen würde. Da das Indische Budget oft nicht ausreicht, alle Bedürftigen zu beteilen, ist hier Samhathi Österreich unterstützend eingesprungen.

  6. My Indian Patient

    My Indian Patient

    Mit diesem Projekt unterstützt Samhathi Deutschland das Palliative Care Projekt.
    Mit 10,- € pro Monat kann man eine Patenschaft für einen besonderen Härtefall übernehmen – einen Kranken, der sehr kostenintensive Medikamente benötigt, bzw. überdurchschnittlicher Betreuung bedarf.

  7. Ärzte für Kerala

    Ärzte für Kerala

    Diese Initiative hat Timm Schneider, 2. Vorsitzender von Samhathi Deutschland und Klinik-Arzt, ins Leben gerufen. Seit der Gründung im Jahre 2010 haben sich bereits sechs Ärzte mit insgesamt 12 Einsätzen für die Initiative stark gemacht und so beträchtliches Leid vor Ort gelindert.

  8. sam__0009_AKT_DSILL

    DSILL

    DSILL (Dr. Stara Institut for Language and Lifeline) dient der Erwachsenen-Bildung.
    Business English, Buchhaltung und Computer Kurse, sowie Personal Coaching sollen den Einstieg ins Berufsleben bzw. beruflichen Aufstieg erleichtern.
    Die Gründung von DSILL wurde durch eine großzügige private Spende ermöglicht und trägt sich mittlerweile durch die (sehr sozialen) Kursbeiträge fast selbst.

  9. sam__0001_AKT_studycentre

    Study Centres

    Study Centres – Lernzentren – sind eines der ersten Projekte, die Samhathi bereits in seiner Anfangsphase realisiert hat. Es sind kollektive Schulungen sowie Nachhilfe für speziell die unteren Schulstufen, die in von Samhathi zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten – über das gesamte Einzugsgebiet verstreut – durchgeführt werden.
    Die Study Centres wurden und werden von Samhathi Deutschland finanziert.
    Mehrere der ursprünglich von Samhathi gegründeten Samhathi Centres werden mittlerweile von den öffentlichen Stellen weiter geführt, wie das schon bei vielen erfolgreichen Samhathi Projekten der Fall war.